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Ein Projekt von DrugOff

Du musst nicht wissen, wie es weitergeht.
Nur, womit du anfängst.

Kompass hilft dir in wenigen Schritten, die passende Anlaufstelle bei einer Suchterkrankung zu finden — anonym, kostenlos und ohne Umwege. Für dich selbst oder für jemanden, der dir wichtig ist.

Kompass starten

Für wen suchst du gerade?

Worum geht es?

Oder frag direkt

Noch keine Auswahl

Wähle links ein Thema — oder sag es hier einfach so, wie du es sagen würdest.

Der Kompass zeigt dir dann, woran man eine Abhängigkeit erkennt, was davon auf dich zutrifft — und wo es sofort Hilfe gibt.

Noch ein Werkzeug vom Kompass

Suchtdruck gerade?

Tipp an, wie stark es sich gerade anfühlt — dann bekommst du direkt die passenden Schritte.

Wie stark ist der Druck gerade, von 0 bis 10?

Die Zahl ist nur für dich. Es gibt keine richtige oder falsche, und sie wird nirgends gespeichert.

Interaktive Übungen — such dir eine aus und mach direkt mit:

Jetzt sofort runterkommen

Kopf sortieren

Verbindung & für später

Und wenn du wissen willst, warum das gerade passiert

Suchtdruck kommt nicht aus dem Nichts, auch wenn es sich so anfühlt. Schreib in eigenen Worten, was los ist — du bekommst das Muster dahinter erklärt und einen Schritt, der jetzt geht.

Die schwerste Minute

Was sage ich denn, wenn da jemand rangeht?

Der Anruf scheitert fast nie an der Nummer. Er scheitert an der Sekunde, in der jemand abnimmt und man keinen ersten Satz hat. Also bauen wir dir den ersten Satz — und alle danach. Du darfst ihn wörtlich ablesen: Am anderen Ende hört das niemand.

1 · Für wen rufst du an?

2 · Wen rufst du an?

3 · Zwei Angaben, die es leichter machen (freiwillig)

Nichts davon wird gespeichert oder gesendet. Die Felder befüllen nur den Text unten — sobald du die Seite schließt, sind sie weg.

4 · Was willst du wissen? Tipp an, was für dich zählt.

Dein Gesprächsleitfaden

Wenn du mittendrin steckenbleibst

„Ich weiß gerade nicht, wie ich das sagen soll.“Das ist ein vollständiger Satz und ein völlig normaler Gesprächsanfang. Wer da rangeht, übernimmt ab diesem Punkt und fragt dich weiter.

„Können Sie mir helfen, die richtigen Fragen zu stellen?“Dreht die Verantwortung um — du musst nicht wissen, was du brauchst.

„Ich möchte erstmal nur Informationen. Ich melde mich noch nicht an.“Nimmt den Druck raus, dass der Anruf gleich alles entscheidet. Tut er nicht.

„Können Sie das bitte noch einmal langsamer sagen?“Darf man immer. Niemand erwartet, dass du Fachbegriffe beim ersten Mal verstehst.

„Ich rufe später nochmal an.“Auflegen ist erlaubt. Es zählt trotzdem als Versuch — und wenn du morgen dieselbe Nummer wählst, weiß dort niemand, dass du es schon einmal probiert hast.

„Ja, aber was, wenn …“

Das hier sind die Gedanken, die den Hörer wieder auflegen lassen. Tipp den an, der dich gerade aufhält.

Das schwerste Gespräch ist meistens gar nicht das am Telefon

Fremde sind einfacher als die Menschen, die dich kennen. Für die gibt es hier auch einen ersten Satz.

Worum geht es?

Mit wem?

Ein möglicher Anfang

Das ist eine Vorlage, kein Drehbuch. Änder alles, was sich nicht nach dir anhört — der Satz wirkt nur, wenn er deiner ist.

Was hält dich davon ab?

Wenn Reden gerade gar nicht geht

Telefonieren ist nicht für alle die leichteste Form. Diese Wege funktionieren ohne ein einziges gesprochenes Wort:

Was ist gerade los?

Sag es in deinen Worten.

Du musst nicht wissen, wie es heißt. Schreib einfach, was gerade passiert — oder tipp unten an, was am ehesten passt. Du bekommst dann keine Diagnose, sondern eine Erklärung, was da gerade mit dir läuft, und einen Schritt, der jetzt geht. Es wird nichts gespeichert und nichts verschickt.

Was du hier tippst, bleibt im Browser. Es geht an keinen Server, und es wird auch nicht gespeichert — wenn du die Seite schließt, ist es weg.

Oder tipp an, was am ehesten passt

Fragen, die oft gesucht werden

Dieselbe Suche oben findet auch diese Fragen. Hier stehen sie zum Durchblättern.

Was das hier nicht ist: keine Diagnose und keine Behandlung. Die Muster beschreiben, was bei Suchterkrankungen allgemein beschrieben ist — ob es auf dich zutrifft, kann nur ein Gespräch klären. Genau deshalb steht unter jeder Antwort ein Weg zu echten Menschen.

Recherchiert von DrugOff

Entzugskliniken für Jugendliche

Qualifizierte Entzugsbehandlung für unter 18-Jährige gibt es nicht überall, und Aufnahmebedingungen ändern sich. Wähle dein Bundesland — und ruf am besten vorher kurz an, bevor ihr hinfahrt.

Jeder Eintrag ist einzeln auf Schließung, Umzug und Zuständigkeit geprüft. Das ersetzt nicht den Anruf vorher.

Wähle oben ein Bundesland aus.

Einen Platz gefunden oder einen Termin bekommen? Dann ist die nächste Frage nicht mehr „wo", sondern „was kommt da auf mich zu".

Recherchiert von DrugOff

Wohngruppen für Jugendliche

Eine Wohngruppe ist keine Klinik: Sie gehört zur Jugendhilfe (SGB VIII) und ist ein längerfristiger Wohnort — mal als Vorbereitung auf eine Therapie, mal als Anschluss nach Entzug oder Entwöhnung, mal beides. Aufgenommen wird man in der Regel über das Jugendamt.

Diese Liste ist ausdrücklich nicht vollständig: Eine offizielle Gesamtübersicht solcher Wohngruppen gibt es in Deutschland nicht. Einträge mit „⚠ unsicher“ beruhen nur auf Suchmaschinen-Zusammenfassungen und konnten nicht auf der Originalseite überprüft werden — bitte vor einer Kontaktaufnahme direkt beim Träger nachfragen. Wähle dein Bundesland:

Wähle oben ein Bundesland aus.

Wenn es losgeht

Du wirst aufgenommen. Was jetzt kommt.

Entgiftung, Entzug, Klinik, Station — egal wie es heißt: Die Tage davor und die ersten Tage drinnen sind die, an denen die meisten abbrechen. Nicht weil sie schwach sind. Weil niemand ihnen vorher gesagt hat, was auf sie zukommt. Hier steht es.

Was hier ehrlich nicht steht

Wie lange es dauert, welche Medikamente du bekommst, ob dein Handy erlaubt ist, wann Besuch kommen darf — das ist in jedem Haus anders. Wir erfinden das hier nicht. Stattdessen findest du unten die Fragen, mit denen du es selbst erfährst.

Wo stehst du gerade?

Deine Tasche

Das ist eine typische Liste — kein Gesetz. Jede Einrichtung hat eigene Regeln, manche schicken vorher eine eigene Liste. Frag im Zweifel nach. Abhaken kannst du hier trotzdem, das hilft gegen den Kopf, der gerade nichts behält.

    Was du vorher noch regeln kannst

    Nicht alles davon betrifft dich. Hak ab, was erledigt ist — dann siehst du, was noch offen ist, ohne es im Kopf behalten zu müssen.

      Fragen, die du stellen darfst

      Du darfst das alles fragen. Vor der Aufnahme am Telefon, oder am ersten Tag. Niemand findet das frech — Einrichtungen bekommen diese Fragen jeden Tag. Tipp die an, die du wirklich wissen willst; unten entsteht daraus dein Zettel.

      Meine Fragen

      Noch nichts ausgewählt. Tipp oben eine Frage an.

        Die ersten Tage — was viele überrascht

        Keins davon heißt, dass du am falschen Ort bist. Es heißt, dass es anfängt zu wirken. Tipp an, was auf dich zutrifft.

        Wenn du gehen willst

        Der Gedanke kommt fast bei allen. Meistens zwischen Tag zwei und Tag fünf, und er fühlt sich völlig vernünftig an. Genau das ist das Tückische daran: Er klingt nicht nach Sucht, er klingt nach einem guten Argument.

        Bevor du gehst — wovon genau willst du gerade weg?

        Und egal, was davon zutrifft: Sag es jemandem, bevor du gehst. Einer Pflegekraft, einem Therapeuten, irgendwem im Haus. Nicht damit sie dich überreden — damit die Entscheidung nicht allein in deinem Kopf fällt, wo der Suchtdruck mitredet.

        Entgiftung ist nicht das Ende

        Das ist der wichtigste Satz auf dieser Seite: Körperlicher Entzug und Therapie sind zwei verschiedene Dinge. Wenn der Körper entgiftet ist, ist die Sucht nicht weg — die sitzt im Kopf und in den Gewohnheiten. Wer nach der Entgiftung ohne Anschluss nach Hause geht, landet oft wieder da, wo er war. Das ist kein Versagen, das ist der übliche Verlauf, wenn nichts folgt.

        Frag deshalb schon während der Entgiftung, wie es weitergeht — nicht erst am Entlassungstag. Die Sozialdienste in den Häusern machen genau das.

        Ein Zettel für deine Tasche

        Handys sind nicht überall erlaubt, und Akkus sind leer, wenn man sie braucht. Schreib hier rein, was du im schlechtesten Moment wissen willst — dann drucken oder abschreiben. Was du tippst, bleibt auf deinem Gerät.

        Alles, was du hier angehakt oder eingetippt hast, liegt nur in deinem Browser. Der Löschknopf unter „Mein Plan“ löscht es zusammen mit allem anderen — ein Knopf für die ganze Seite.

        Für Eltern & Angehörige

        Elternwegweiser

        Zwölf Themen, ein roter Faden — von der akuten Krise bis zur Nachsorge. Die Basis gilt bundesweit; wähle zusätzlich dein Bundesland für lokale Anlaufstellen.

        Zwölf Themen sind viel. Was ist bei euch gerade los?

        Deine Frage steht nicht dabei? Dann beschreib sie in eigenen Worten — die Muster-Suche findet auch Fragen, die hier nicht in der Liste stehen.

        Häufige Fragen

        Was andere sich auch fragen

        18 Fragen, ehrlich beantwortet. Tipp ein, was du wissen willst — oder wähl ein Thema.

        Weg nach der Behandlung

        Was nach der Klinik passiert

        Behandlung ist kein einzelner Termin, sondern ein Weg mit mehreren Abschnitten — und der hört nicht auf, sobald jemand die Klinik verlässt. Sag, wo du gerade stehst, dann zeigt dir der Weg genau von dort aus weiter.

        Wo stehst du gerade?

          Ein Rückfall ist kein Scheitern

          Sucht gilt medizinisch als chronische, oft in Schüben verlaufende Erkrankung — ein Rückfall gehört für viele Betroffene zum Weg dazu, so wie er es bei anderen chronischen Erkrankungen auch tut. Er bedeutet nicht, dass die Behandlung nicht funktioniert hat oder dass alles von vorne beginnt. Entscheidend ist, was danach passiert. Genau der Rückzug aus Scham — nicht der Rückfall selbst — richtet den eigentlichen Schaden an.

          Warum es passiert ist →

          Wenn mehr als nur die Sucht dahintersteckt

          Bei sehr vielen Menschen mit einer Suchterkrankung liegt zusätzlich eine psychische Erkrankung vor — am häufigsten Depressionen, Angststörungen oder ADHS; bei Jugendlichen ist außerdem der Zusammenhang zwischen häufigem Cannabiskonsum und einem erhöhten Psychose-Risiko wissenschaftlich untersucht. Man nennt das eine Doppeldiagnose, und sie kommt bei Jugendlichen mit Suchtproblemen häufig vor. Wichtig ist das, weil die psychischen Beschwerden sich in Studien stärker bessern, wenn beides gemeinsam behandelt wird — und weil nicht jede Klinik darauf eingerichtet ist.

          Kennst du davon etwas, auch unabhängig vom Konsum?

          Ambulante Therapie

          Eine Therapeutin oder einen Therapeuten mit Sucht-Erfahrung finden

          Statt einer festen Liste (die in wenigen Monaten veraltet wäre) verlinken wir das offizielle, laufend aktuell gehaltene Suchsystem der Psychotherapeutenkammern — dort stehen ausschließlich approbierte, geprüfte Therapeut:innen, filterbar nach Spezialisierung.

          Dein Bundesland auswählen

          Die Bundespsychotherapeutenkammer leitet dich über eine Deutschlandkarte direkt zur zuständigen Suche deines Bundeslands weiter.

          Zur Bundesland-Auswahl der BPtK → (öffnet in neuem Tab)

          So findest du gezielt Sucht-Erfahrung — Schritt für Schritt

          Die Suche scheitert selten am ersten Schritt, sondern am fünften. Hak ab, was du erledigt hast — beim nächsten Öffnen weißt du dann noch, wo du warst.

          Was du in die Suchmaske eintippst

          Die Kammer-Suchen filtern nach Störungsbild und Verfahren. Tipp an, was auf dich zutrifft — daraus wird die Filter-Kombination, die du dort setzt.

          Wenn du keinen Platz findest

          Der häufigste Punkt, an dem Leute aufgeben. Wie lange suchst du schon?

          Direkte Links für einige Bundesländer

          Bereits einzeln geprüft — für alle anderen Bundesländer führt der Button oben ebenfalls zuverlässig zum richtigen Ziel.

          Was du bisher gesammelt hast

          Mein Plan

          Alles, was du auf dieser Seite angehakt, gemerkt oder aufgeschrieben hast, steht hier zusammen. Es liegt nur in diesem Browser — nicht auf einem Server, nicht bei DrugOff, nirgends sonst. Niemand außer dir kann es sehen, solange niemand sonst an dieses Gerät kommt.

          Kompass ist ein privates, nicht-kommerzielles Angebot von DrugOff und kein Ersatz für professionelle Hilfe — auch dort nicht, wo einzelne Bereiche wie der Suchtdruck-Assistent versuchen, dich aktiv und im Moment zu unterstützen. Diese Unterstützung kann helfen, einen schwierigen Augenblick zu überstehen, ersetzt aber keine ärztliche Diagnose, keine Therapie und keine professionelle Beratung. Kompass ist außerdem kein Notfalldienst. Alle Inhalte wurden sorgfältig recherchiert, aber ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Aktualität. Bei akuter Gefahr wähle immer zuerst den Notruf 112.

          DrugOff · Notfallkarte